Gartner Marktforschung: Smartphones verdrängen einfache Handys vom Markt

Donnerstag, 15. November 2012

Die Verkaufsstatistiken im dritten Quartal des Jahres 2012 zeigen, dass heute bereits um die 40% aller verkauften Mobiltelefone sogenannte Smartphones, also Computer-Telefone sind, wobei es im Vorjahr nur etwa 25% waren. Das Marktforschungsinstitut Gartner veröffentlicht diese Zahlen und weist gleichzeitig darauf hin, dass der Handyabsatzmarkt im Gesamten um etwa 3% sinkt. Gleichzeitig untersuchte Gartner auch die Betriebssysteme dieser Smartphones und stellte fest, dass das Betriebssystem Android von Google den Markt mit deutlich über 70% beherrscht.

Führend in der Branche der Mobiltelefone ist die Firma Samsung mit knapp 23% gefolgt von Nokia, die mit 19,2% längst ihren Marktführertitel abgeben mussten. Das ist unter anderem darauf zurück zu führen, dass der südkoreanische Konzern Samsung mittlerweile ungefähr jedes dritte weltweit gekaufte Smartphone liefert und dass Nokia in diesem Bereich des Marktes nur auf Platz sieben zu finden ist. Nokia hat aber Pläne, um zurück auf den Markt zu finden und bringt die neuen Lumia-Smartphones auf den Markt, die ein neues Betriebssystem von Windows haben.

Die Telefone der Asha Serie, die Nokia lanciert hat, haben zwar besseren Anklang gefunden als erwartet, aber diese sehr einfachen Smartphones können trotz des günstigeren Preises nicht mit den deutlich leistungsfähigeren und umfangreicheren Smartphones mithalten. Samsung soll vor allem die Bedürfnisse der Wachstumsmärkte China, Russland und Indien mit seinem Angebot an Smartphones sehr gut getroffen haben und hat daher dort die Nase vorn. In China setzen sich jedoch auch langsam die einheimischen Produkte von Huawei und ZTE durch. Wie in jedem Jahr rechnet Gartner damit, dass das letzte Quartal des Jahres wegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes mit besseren Verkaufszahlen für alle Anbieter aufwarten kann.