Samsung B3310

Freitag, 11. Dezember 2009

Das „B3310“ aus der Handyschmiede von Samsung hat Ende 2009 das Licht der Mobilfunkwelt erblickt. Es richtet sich in erster Linie an Handy-Neulinge, Prepaid-Kunden und Jugendliche.

Samsung B3310

Samsung B3310

Was sofort ins Auge fällt ist das ungewöhnliche Design vom Slider. Die Front wird von einem TFT-Display mit 262.144 Farben und einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln dominiert. Wirklich neu ist die Anordnung der Zahlentastatur, die sich senkrecht an der linken Displayseite befindet. Nach dem Aufschieben kommen darunter die Buchstaben der QWERTZ-Tastatur zum Vorschein. Die Buttons für den Schnellzugriff sowie der zentrale Navi-Key für die Menüsteuerung fanden wie gewohnt unter dem Display ihren Platz. Auf seinem Rücken trägt das Handy von Samsung B3310 eine Kamera mit knappen 2 Megapixeln und den Lithium-Ionen-Akku mit nur 800 mAh. Gespräche bis zu 8,5 Stunden bzw. eine Standby-Zeit über 16 Tage hinweg sollen damit möglich sein, was angesichts des doch respektablen Funktionsumfangs bezweifelt werden darf.

Dieser Funktionsumfang fällt für ein Einsteiger-Gerät recht großzügig aus. Das B3310 arbeitet mit allen vier Frequenzen im GSM-Netz und soll dabei Geschwindigkeiten bis zu 57,6 KBit/s beim Download erreichen. Für das mobile Surfen (WAP 2.0) nutzt der ausgefallene Neuling einen hauseigenen Browser und der Versand von Mails erfolgt über POP3, IMAP4 und SMTP. Ein Music-Player (AAC, AAC+, eAAC+, MP3, WMA) mit Rechteverwaltung sowie ein RDS-Radio mit Stationsspeicher ist bei Einsteigerhandys zwar nicht die Regel, aber für einen von Samsung empfohlenen Anschaffungspreis von knapp 180,- € darf man solche Optionen erwarten.  Besonders schön ist es da zu wissen, dass Online Preisvergleiche  das Handy von Samsung wesentlich preiswerter anbieten. Auch die Videofunktion (VGA, 320 x 240) und die zahlreichen Fotoeffekte (Panorama, Kontrast, Serienbilder) überraschen. Selbst eine Ortungsfunktion bei Verlust (uTrack) ist beim Samsung B3310 mit an Bord. Wer seine Handydaten mit dem PC abgleichen möchte (Outlook, Lotus), der kann das per Bluetooth oder optionalem Datenkabel tun, wobei außer „XP“ und „Vista“ auch das „Windows 7“ schön gewesen wäre.

Das mitgelieferte Zubehör ist mit einem einsamen Ladekabel leider sehr spartanisch ausgefallen, darüber können auch die poppigen Gerätefarben (Jade-Green, Sweet-Pink, Titan-Grey) nicht hinwegtrösten.