iPad – moderne Technologie von Apple hübsch verpackt
Apples Lösung für alles
Mit dem iPad hat Apple ihrem Sortiment kürzlich ein weiteres, angeblich unverzichtbares Peripheriegerät hinzugefügt. Die Kreuzung aus iPod, iPhone und eBook Reader soll mit ihrem reichhaltigen Einsatzgebiet dabei schlichtweg alle Käuferschichten ansprechen, denn es gibt wenige Dinge, die das iPad nicht beherrscht.
Vom iPhone hat das iPad die Multitouch-Technologie vererbt bekommen, mit der es möglich ist, mehrere Druckpunkte gleichzeitig zu betätigen. Damit wird der bekannte Zoom durch das langsame Auseinanderziehen der Finger ermöglicht, und auch die einblendbare Tastatur kann erst dadurch wirklich ergonomisch genutzt werden. Für die Verarbeitung der Daten im iPad selbst zeichnet sich eine eigens von Apple entwickelte CPU namens A4 verantwortlich, die mit 1 Ghz Taktfrequenz vor sich hin werkelt und dabei auf großzügige 64 GB Flash-Speicher zurückgreifen kann – jedenfalls in der größten verfügbaren Version des flachen Computers.
Apple wäre jedoch nicht Apple, wenn sie die Zeichen der (Software-)Zeit nicht erkannt hätten. Mit dem iBooks Store verfügt Apple über eine Anlaufstelle für die Leseratten dieser Welt, die sich schon immer in einer digitalen Bibliothek umschauen wollten. Die Wiedergabe von Filmen erfolgt über ein beinahe winkelunabhängiges IPS-Display, das bewegte Bilder bis zu 10 Stunden lang über den Bildschirm flimmern lassen kann, bevor der Akku seine Segel streicht. Die Verbindung zur Außenwelt des iPads geschieht wahlweise über Wi-Fi, Bluetooth oder UMTS.
All diese Technik kommt in einem Apple-typischen, sehr schlichten und ebenso eleganten Design daher, das auf optische Spielereien verzichtet und gerade dadurch punkten kann. Doch Qualität hat eben ihren Preis: Mit 499$ für die Einstiegsversion ist das iPad zumindest zu Beginn noch kein Schnäppchen.
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