Deshalb sollte man sein altes Smartphone nicht verkaufen

Donnerstag, 17. Juli 2014

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, das alte Smartphone hat ausgedient, doch wohin damit? Der erste Gedanke ist, es entweder zu verschenken oder zu verkaufen, denn der Gewinn durch den Verkauf kann in das neue Gerät investiert werden. So weit, so gut, doch Vorsicht, denn selbst wenn das Smartphone auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt wird, werden die Daten damit nicht gelöscht.

Wichtig: Alle Daten löschen

Vor dem Verkauf des Smartphones sollten alle Daten auf dem Gerät gelöscht werden. Um welche Informationen auch immer es sich handelt, diese Informationen können sehr schnell missbraucht werden und manchmal kann dies fatale Folgen haben, beispielsweise wenn es sich um Bankdaten handelt, die auf dem Gerät gespeichert waren. Das Smartphone auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, erzielt laut Sicherheitssoftwareunternehmen nicht den gewünschten Effekt.

Testergebnisse

Für Untersuchungen in dieser Hinsicht wurden 20 Smartphones ersteigert. Innerhalb einer sehr kurzen Zeit konnten aus den gebrauchten Smartphones über 40.000 Fotos, 250 Kontaktdaten, 750 E-Mails und weitere wichtige Informationen entnommen werden. Sämtliche Geräte wurden durch die User auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Dabei wurde auf gewöhnliche Software zurückgegriffen, mit der sich Laufwerke verwalten lassen. Es wird dem Verbraucher dringend zum sensiblen Umgang mit dem Smartphone geraten. Das Löschen von privaten Daten mit einer Sicherheits-App beispielsweise ist empfehlenswert. Im Internet können auf zahlreichen Webseiten weitere Alternativen gefunden werden. Als erstes ist es stets sinnvoll, seine Daten auf dem Smartphone zu verschlüsseln. Dadurch sind die Daten nicht so einfach zugänglich, denn ein Schlüssel ist notwendig, um sie zu entschlüsseln. Ohne diese Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, ist ein Verkauf des alten Smartphones nicht ratsam.